Malspiel

Der Malort


Der Malort ist wie ein Traumland. Bunte Wände zeugen von den vielen Abenteuern die hier erlebt wurden. Er ist ein geschützter Raum von ca. 25 m2 in dessen Mitte ein Palettentisch mit 18 Farben und 54 Pinseln steht. Hier treffen die Malspielenden beim Eintauchen der Pinsel aufeinander, um dann wieder zu ihrem Blatt zurückzukehren. Im Malort geht es nie um ein Ergebnis, sondern um die Erfahrung so richtig zu sein, wie man ist.

  

Die dienende Rolle


Sie unterscheidet sich grundsätzlich von einer belehrenden Beziehung zum Kind. Der Dienende vermittelt kein Wissen. Der Dienende sorgt dafür, dass sie durch nichts vom Wesentlichen abgelenkt werden. Er versetzt Reißnägel, füllt Wasser und Farbe nach und unterstützt die Teilnehmenden stets bei großen und kleinen Problemen der Technik

 

Das Malspiel


Ein Kind ergreift einen Stift und man sagt es zeichnet. Das Kind allerdings drückt sich aus. Es entfließt ihm seine Spur. Das Kind spielt mit dem Pinsel und der Farbe auf dem Papier ebenso wie mit den Bild-Dingen, die es inszeniert. Was sich im Raum des Blattes entwickelt, entsteht in Wirklichkeit im Inneren des Kindes. Im Malspiel erhält niemand einen Auftrag etwas zu tun.Es entstehen keine Werke, die bewertet werden. Das Malspiel dient dem reinen Selbstzweck des Spielens.

Was bringt das Malspiel dem Kind?

 

- Eigenständiges Denken und Entdecken

- Freiheit sich Entfalten zu können und gleichzeitiger

  Zugehörigkeit zur Gruppe

- Das Gefühl, genauso richtig zu sein, wie man ist

- Entfaltung der eigenen Potentiale und Kreativität

- Entwicklung von Selbstsicherheit und Urvertrauen

Termine und Preise

 

Jeden Montag, Dienstag und Donnerstag 15 Uhr

ausgenommen Schulferien 

 

60 min EUR 15,00            90 min EUR 18,00

Abrechnung monatlich, Anmeldung pro Semester.

Mehrkinder-Rabatt nach Rücksprache.

Lasst den Künstlern ihre Kunst

und den Kindern ihre Gunst.

Doch das schönste Spiel vernichtet,

wer mit Kunst sie unterrichtet.

Arno Stern

Spielen ist das zweckfreie Erkunden

von allem was geht.

Prof. Dr. Gerald Hüther